Streitwieser Andrea Isabelle
Steingasse 27/1
5020 Salzburg

Projektbeschreibung:

Taufe Sweet Table

Gefertigt werden aufwendige und außergewöhnliche Sweet Table Konzepte. Angefangen bei der Ausarbeitung eines Design- und Styling-Konzeptes, über die Auswahl stimmiger Dekorationselemente, Verzierung der Leckereien bis ins kleinste Detail bis hin zur Lieferung und dem Aufbau vor Ort.

Bei der Erzeugung wird besonders großer Wert auf den Einsatz hochwertiger Rohstoffe aus biologiescher Produktion gelegt. Da es sich bei jedem Sweet Table um ein maßangefertigtes Einzelstück handelt, stellen Sonderwünsche wie laktose-, gluten- oder zuckerfreie Produkte keine Seltenheit dar.

Gefertigt wurde eine sich drehende, vierstöckige Karussell-Torte mit passender Karussellmusik. Dekoriert mit

  • Minicakes,
  • personalisierten Cupcakes,
  • zwei Varianten an aufwendig dekorierter Cakepops,
  • viele verschiedene und aufwendige Cookies (Schaukelpferd, Kinderwägen, und Strampler),
  • Mini-Karussell-Cookies,
  • Tisch-Buchstaben sowie
  • Namenszug-Cookies und
  • handgefertigte Papeterie

Juryentscheidung:

Die Jury war von der Kreativität der Konditorin sehr beeindruckt, sie stellt sich auf die verschiedensten Anlässe ein, ihre Arbeiten sind jeweils ein künstlerischer Akt auf der Basis fundierter Handwerkskunst. Das Siegerprojekt überzeugt insbesondere durch aufwendigste Ausführungen in der Kombination von Tradition und zeitgemäßer Gestaltung.

Wieber Schlosserei GmbH
Getreidegasse 28
5020 Salzburg

Projektbeschreibung: Zunftschilder für Kunden in New York

Für einen Kunden in New York wurden 5 Stück Zunftschilder gefertigt. Die Herausforderung war, diese 5 Schilder unter Anwendung des alten traditionellen Kunstschlosserhandwerks nach alten Mustern und Vorlagen zu fertigen.

Als erstes wurden auf Holzplatten 1:1 Zeichnungen von den Schildern gefertigt und diese dann nach den Wünschen des Kunden adaptiert. Die Adlerköpfe und Blumentöpfe wurden aus Kupferblech herausgetrieben. Sämtliche Teile der Schilder wurden in der Schlosserei gefertigt und anschließend zusammengebaut und verzinkt. Auf Wunsch des Kunden wurden die Schilder in den Farben Schwarz und Gold (Blattgold 23 Karat) lackiert.

Juryentscheidung:

Der Schlosser Wieber greift eine alte europäische insbesondere Salzburger Tradition auf, nämlich die Formung von Zunftschildern und überträgt sie auf Kundschaft in New York. Dabei findet er zu eindrucksvollen Lösungen, die sich nicht bloß in Nachahmungen erschöpfen sondern viel gestalterische Eigenleistung zeigen. Einen nachdrücklichen Hinweis verdienen die Wahl der Materialien sowie die Reduktion der künstlerischen Mittel auf drei farbliche Komponenten.

Projektbeschreibung: Pfarrkirche Mariapfarr

Im Vordergrund stand die Restaurierung des historischen Fußbodens aus Schaitberger Marmor. Aufgrund räumlicher Änderungen sollten zusätzliche Bodenflächen verlegt und der Altarraum neu gestaltet werden.

Nachdem kein entsprechendes Gestein mit dem einmaligen Charakter des Schaitberger Marmors gefunden wurde, ist nach einer intensiven Planungsphase der Steinbruch in Obertauern wieder aktiviert worden.

Die unförmigen Steine wurden unter Bedacht auf ihre Lagerrichtung in faserarmierten Beton eingegossen. Dadurch konnten die Blöcke stabilisiert und mit Gattersägen zugeschnitten werden. Die gealterte Oberfläche wurde dem Bestand durch mehrere handwerkliche Arbeitsgänge angepasst.

Die mittelalterlichen Marmorplatten waren noch im ursprünglichen Kalkmörtelbett versetzt und die schieferne Oberfläche verlieh dem Boden seinen alterswertigen, historischen Charakter. Diesen galt es bei den Neuflächen und den restaurierten Bereichen nachzuahmen.

Für den Altarraum sollten ein neuer Altar und Ambo gestaltet werden. In der Apsis mit vielen unterschiedlichen Bauphasen von Mittelalter, Barock und Neuzeit sollte der Volksaltar harmonisch eingebunden werden. Im Zuge der Materialgewinnung konnte ein Block des Schaitberger Marmors mit 20 Tonnen abgebaut werden. Es galt die „gewachsene“ Oberfläche des einzigartigen Steines in Einklang mit der umliegenden Architektur zu bringen. Eine zurückhaltende, schlichte Bearbeitung sollte die natürlich entstandene Formgebung zur Geltung bringen.

Juryentscheidung:

Bei der Pfarrkirche Mariapfarr ging es darum Boden und Altarraum neu zu gestalten mit besonderer Berücksichtigung des kunsthistorischen Ranges dieser spätgotischen Kirche. Anerkennung verdient die Suche und Beschaffung des geeigneten Materials, die unter zum Teil schwierigen Bedingungen erfolgt ist (Schaitberger Marmor aus Obertauern). Handwerklicher Erfindergeist war zur Bewältigung der Aufgabe zwingend erforderlich.

iRoom GmbH
Ziegeleistraße 13
5110 Oberndorf

Projektbeschreibung: iPad Tisch-Dockingstation mit Steuerungsfunktionalität

Die neueste Entwicklung trägt den Namen iTop und ist die weltweit erste iPad Tisch-Dockingstation mit einer Steuerungsintelligenz. Es können über das Heim- oder Firmennetzwerk Audio- und Videogeräte aber auch Haustechnik wie Licht, Heizung, Klima, etc. gesteuert werden.

iTop kombiniert die grafische Bedienoberfläche des iPads in einer Steuerungsanwendung mit sechs Quick Access Buttons auf der Glasabdeckung und gibt Anwendern somit Schnellzugriffe auf häufig benötigte Funktionen wie Licht, Jalousien, Lautstärke, etc. Durch die Open Source Systemarchitektur kann jedes beliebige System oder Gerät, das eine IP-Schnittstelle hat, über das Heim- oder Firmennetzwerk gesteuert werden.

Das iTop hat einen Sockel aus Aluminium, um zu verhindern, dass es bei der Bedienung wegrutscht. Die Glasblende passt von der Optik genau zum iPad und ist in schwarz oder weiß verfügbar. Die iPad Aufnahme befindet sich in einem 45° Winkel, der ein ergonomisches Bedienen auf der Glasblende erlaubt. Ein Näherungssensor auf der Glasblende kann bei Näherung die Button-Beleuchtung einschalten oder individuell mit einer Steuerungsfunktion verknüpft werden.

Juryentscheidung:

Die Jury lobt die technische Entwicklung einer innovativen Idee, nämlich der iPad Tisch-Dockingstation. Die, was beeindruckt, die Anerkennung des Weltkonzerns Apple gefunden hat.

Fuchs Christian Franz
Zeller Bundesstraße 4
5760 Saalfelden

Projektbeschreibung: Weinkarte des Restaurant Ikarus im Hangar 7

Nach zwei umfangreichen Besprechungen und Präsentationen im Restaurant konnte schließlich ein Prototyp angefertigt werden. Parallel dazu wurden die grafischen Entwürfe für die Prägestaltung auf Vorderdeckel und Buchrücken erstellt. Die 32 mit Leinen überzogenen beweglichen Flügel mit je zwei Fensterausstanzungen wurden in der finalen Ausführung durch flexible Leinenfälze verbunden. Die geschlossenen Vorderkanten der Flügelblätter verhindern das Entstehen frühzeitiger Abnützungsspuren. Für ein besseres Aufschlagverhalten und aus ästhetischen Gründen wurde der ca. 6 cm dicke Buchblock gerundet und an Kopf und Fuß mit einem Kapitalband versehen.

Ein Satinleseband dient der Gliederung zwischen Rot- und Weißweinen oder als Merkband. Für die Innenspiegel wurde anthrazitgraues Leinen in wisch- und kratzfester Buckram – Qualität verwendet. Die angenehme Haptik und die neutrale Farbgebung unterstreichen die hohen Ansprüche des Weinangebotes. Als Einbandmaterial wurde schwarzes Kalbsleder aus verschiedenen Qualitäten und Oberflächen gewählt. Die erhabenen Bünde am Buchrücken betonen noch einmal den Qualitätsanspruch dieser „Weinbibel“. Für die Prototypenpräsentation wurde zusätzlich eine leinengebundene Buchkassette gefertigt.

Juryentscheidung:

Die Gestaltung einer Weinkarte in Buchform setzt hervorragende handwerkliche Kenntnisse der Buchbinderei voraus. Die sieht die Jury in dem Fall nicht nur erfüllt sondern in überzeugender Weise verwirklicht.

 

Otto Duswald KG
Bürmooser Straße 20
5112 Lamprechtshausen

Projektbeschreibung: Schloss Tandalier

Die Bauarbeiten am denkmalgeschützten Schloss standen im Zeichen der Rückführung auf die bestehende Baustruktur, Behebung von Schäden, die bei vorangegangenen Umbaumaßnahmen entstanden sind und der sachgemäßen Verwendung von Materialien, die den Vorgaben der Denkmalpflege entsprechen. So wurden mehrere einsturzgefährdete Gewölbe, in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt saniert und großteils fachgerecht neu hergestellt. Das bestehende Schlossdach wurde mit einer neuen Holzschindeldeckung und Kupferverblechungen versehen.

Nicht nur die hohen Anforderungen an die Sichtbetonflächen bei Wänden und Decken stellte die Schalpartie vor eine Herausforderung – vor allem war es die organische Form des Baukörpers mit geschwungenen, teils stark gekrümmten Deckenuntersichten und Rändern. Besonders schwierig war die Anbringung der Kompribänder und Abdichtungsmassen an der Schalhaut zur sauberen Herstellung der Übergänge zwischen Sichtbetonwänden und Sichtbetondecken ohne Austritt von Zementleim aufgrund der gekrümmten Flächen. Die richtig getaktete Bewehrungsverlegung stellte ebenso einen wesentlichen Teil zum Gelingen dar. Bereits verlegte Bewehrungen der Wände wurde in den Anschlussbereichen so geschützt, dass keine Rostspuren hinterlassen wurden.

Juryentscheidung:

Otto Duswald KG – Baumeister; Betonwarenerzeuger
Die Umsetzung der architektonischen Vorgaben stellten für die Ausführung der Baumeisterarbeiten hohe technische und handwerkliche Anforderungen. Eine besondere Schwierigkeit stellten bei der Verwirklichung die freien Formen dar.

 

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