2008_auffarth1Auffarth Jürgen Wolf-Dietrich-Straße 4A 5020 Salzburg Implantatprothetische Rehabilitation einer zahnlosen Patientin Zahnersatz soll entsprechend lange halten und möglichst allen Ansprüchen an Funktion, Ästhetik, Phonetik sowie Hygiene und Körperverträglichkeit gerecht werden. Eine Chance, sich neu zu positionieren und mit diversen Nischenprodukten zu etablieren,  stellt in der heutigen Zahntechnik die Implantatprothetik

in Kombination mit dem Hochleistungswerkstoff Zirkoniumoxid dar. Zirkon verfügt über eine extrem hohe Festigkeit, ist lichtdurchlässig, absolut metallfrei und zeichnet sich weiters durch eine sehr gute Körperverträglichkeit aus. In der Zahntechnik werden zur Zeit die Panthographentechnik und die CAD/CAM Technologie zur Verarbeitung von Zahnersatz aus Zirkoniumoxid angewendet.  Die Investitionshürde der Kopierfrästechnik ist im Vergleich zu der sich immer weiter etablierenden CAD/CAD Technologie deutlich geringer. Mit dem Dreh- und Kippmechanismus von Modell und Zirkonoxid Rohling ist eine fünfachsige Bearbeitung möglich. Dadurch können komplexe Modellationen in jeder Spannweite, sowie Hinterschnitte erfasst und exakt kopiert werden. Der vorliegende Beitrag beschreibt die klinischen und technischen Arbeitsschritte zur Rehabilitation einer zahnlosen Patientin mit einer festsitzenden Implantatprothetik im Oberkiefer ( eine 13-stellige zementierte Zirkonoxidbrücke ), und einer bedingt abnehmbaren Implantatprothetik aus Zirkonoxid in Kombination mit Galvanotechnik im Unterkiefer. Die Patientin war im Oberkiefer mit einer Totalprothese, und im Unterkiefer mit einer keramisch verblendeten sechsstelligen Frontzahnbrücke mit distalen Druckknopfgeschieben und einer darauf verankerten Modellgussprothese versorgt. Der ausdrückliche Wunsch der Patientin war ein festsitzender Zahnersatz im Ober- und Unterkiefer.

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Bericht SW

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